Doppel-Start am Marktplatz Karlsruhe

Die digitale Tourist-Info Deutschlands und der Vorverkauf für DAS FEST 2020 starten gleichzeitig – an einem ausgezeichneten “Ort der Möglichkeiten”. Mit Erster Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwartz und Tourismus-Chef Klaus Hoffmann.

INDOOR MEETING KARLSRUHE IN DER HALL OF FAME

Gespräche am Rande der WM (v.l.) Alain Blondel, Chris Turner, Direktor IAAF Heritage, und Martin Wacker in Qatar.  Foto: jowapress.de
  • WOCHENBLATT:  Dass das „Indoor Meeting Karlsruhe“ geschichtsträchtig ist, belegt alleine schon die Tatsache, dass das Meeting 2020 in seine bereits 36. Auflage geht. Jetzt wurde dem Leichtathletik-Meeting eine große Ehre zuteil: Denn gemeinsam mit den „NYRR Millrose Games“ wurde das „Indoor Meeting“ jetzt als ersten Meeting in der Halle mit der „IAAF World Athletics Heritage Plaque“ ausgezeichnet.

Bislang gelang dies in Deutschland nur dem ISTAF in Berlin als Veranstaltung im Freien. Mit dieser Auszeichnung wurde das „Indoor Meeting“ für seine herausragenden Beiträge zur weltweiten Entwicklung der Leichtathletik geehrt. Seit 2016 – und damit als Gründungsmitglied – gehört das „Indoor Meeting“ der Hallenleichtathletik-Serie „World Athletics Indoor Tour“ an und zieht Jahr für Jahr die Top-Stars der Leichtathletik-Szene nach Karlsruhe.

Im Rahmen der „World Athletics Heritage Mile Night“ in Monaco durfte Sportdirektor Alain Blondel die Glückwünsche von Sebastian Coe, Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes World Athletics, höchstpersönlich entgegen nehmen. ps

Unesco nimmt Karlsruhe ins Netzwerk kreativer Städte auf

Artikel aus dem Mannheimer Morgen:

Anerkennung der Unesco: Karlsruhe wird als Stadt der Medienkunst in das Netzwerk der kreativen Städte aufgenommen. Die Organisation mit Sitz in Paris bestimmte 66 Städte als Neumitglieder, darunter das französische Metz als Musikstadt, das italienische Bergamo als Stadt der Gastronomie und Potsdam als Filmstadt.

Weitere Kategorien sind Kunsthandwerk, Design und Literatur, wie aus einer Mitteilung der Unesco vom Mittwoch hervorgeht. In Karlsruhe gibt es mit dem Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) eine weltweit beachtete Einrichtung der Medienkunst. Auch die seit 2015 veranstalteten sommerlichen Schlosslichtspiele strahlen weit über die Stadt hinaus. Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) reagierte am Donnerstag erfreut auf die Nachricht: „Durch die Auszeichnung als Unesco Creative City of Media Arts schärft Karlsruhe sein Profil als ein führendes Zentrum der universellen Medienkunst, der Digitalwirtschaft und IT-Forschung weiter.“ Er verwies auf das jüngste Ranking der Europäischen Union, das Karlsruhe als Nummer zwei der europäischen Städte bis 500 000 Einwohner bei Kultur und Kreativität einstuft. „Die Stadt gewinnt jetzt international noch mehr an Strahlkraft und Aufmerksamkeit“, so Mentrup.

Der künstlerisch-wissenschaftliche Vorstand des ZKM, Peter Weibel, sprach von der globalen Anerkennung, dass Karlsruhe immer mehr zu einer Kapitale der Kunst und Kreativität geworden sei. „Mit Dankbarkeit und Freude nehmen wir den Titel entgegen. Denn damit ist klar, dass die langjährige Kulturarbeit in Karlsruhe uns in die Champions League der Medienkunst geführt hat.“

Das 2004 gegründete Unesco-Netzwerk umfasst mit den beschlossenen Neuaufnahmen 246 Städte in der ganzen Welt. Die Mitglieder verpflichten sich, Kultur ins Zentrum ihrer Entwicklungsstrategien zu stellen und Erfahrungen auszutauschen. Aus Deutschland sind bereits Hannover (Musik), Heidelberg (Literatur), Mannheim (Musik) und Berlin (Design) beteiligt

Alle Jahre wieder! Die “Aktion Weihnachtstüte”

Ein Projekt, dass ich von Herzen gerne unterstütze – da es so unmittelbar hilft und die Chance gibt, ganz persönlich etwas Gutes zu tun. Ein großer Dank an alle beteiligten Geschäfte, allen voran dem Team um Frau Dr. Büchner-Schöpf. Unter anderem im Modehaus Schöpf sind die leeren Tüten zu haben, die dann rechtzeitig gefüllt dort wieder abgegeben werden können.

Eröffnungstalk zur Karlsruher Bücherschau

„Hören Sie gut zu und wiederholen Sie: Wie ich einmal Bürgermeister wurde und die Welt veränderte!“ Wunderbare Begegnung mit Jòn Gnarr, der als Komiker zum Stadtoberhaupt von Reykjavik gewählt wurde und die Hauptstadt von Island erfolgreich verändern konnte. Ein Gast im witzigen Eröffnungstalk der Karlsruher Bücherschau, den ich gestalten durfte.

Zum 50. Mal: die KULT-Revue “1968″

Der Kurier:

Mitreißende Zeitgeschichte
Musik-Revue am 31. Oktober zum 50. Mal auf der „Sandkorn“-Bühne

Karlsruhe (pm). 1968 ist ein Jahr, das Emotionen weckt. Und dies nicht nur bei denjenigen, die diese ebenso prägende wie widersprüchliche Zeit selbst erlebt haben: 1968 ist zeitlos – ebenso wie die musikalischen Hits jener Epoche. Dies ist sicher einer der Gründe für den anhaltenden Erfolg der Musik-Revue „1968 – Als der Planet Feuer fing“. Das unterhaltsame Stück Zeitgeschichte wird an diesem Donnerstag, 31. Oktober, um 20.15 Uhr zum 50. Mal im Karlsruher „Sandkorn“-Theater in der Kaiserallee 11 gespielt.

„In all den Jahren, die ich auf der Bühne stehe, habe ich schon viele emotionale Momente mit dem Publikum erlebt – aber die Begeisterung und die tiefen Emotionen, die 68 bei unseren Gästen auslöst, ist für mich beispiellos“, schwärmt der bekannte Kabarettist, Moderator und Eventmanager Martin Wacker, der in „1968“ den Ökoladen-Inhaber Heinrich spielt.
„Jeder Abend ist ein eigenes, beeindruckendes Erlebnis im Zusammenspiel zwischen Ensemble und Publikum.“ So kam der große Zuspruch für ihn nicht überraschend – und ist dennoch etwas ganz Besonderes, zumal der grandiose Erfolg der „musikalisch-szenischen Entrümpelung“ von Günter Knappe und Erik Rastetter im Jahr 2018 zugleich den fulminanten Neustart des „Sandkorn“-Theaters markierte.
Was bleibt heute übrig von 1968? Dieser Frage geht das Ensemble neben der Jubiläumsvorstellung auch am Freitag, 1. November um 20.15 Uhr, Samstag, 16. November um 20.15 Uhr, Sonntag, 17. November, um 19 Uhr sowie am Donnerstag und Freitag, 5. und 6. Dezember, jeweils um 20.15 Uhr nach. Tickets sind erhältlich auf der Seite www.das-sandkorn.de im Internet oder telefonisch unter der Nummer (07 21) 83 15 29 70.