Im Rahmen der 2. Karlsruher Theaternacht machen Erik Rastetter und Martin Wacker Appetit auf die kommende Jubiläumsshow anlässlich ihrer fünfundzwanzigjährigen Bühnenzusammenarbeit.
Die beiden Erzkomödianten schlüpfen unter anderem erneut in die Rollen der Erzfeinde Freddy Schmitt und Otto Schmid und zeigen einen Querschnitt aus ihren bisherigen Programmen.
Special Guest Boris F. Ott alias Ursula Kroppmann heizt nicht nur gesanglich ein, sondern präsentiert rastetter & wacker in Highlights aus den jüngsten Shows wie „Männer.Leiden“, „Abgezockt“ oder „Männer.Grillen“. Auch das eine oder andere kabarettistische Schmankerl aus den Neunziger Jahren ist dabei.
Die Lachmuskeln werden zum Beispiel in parodistischen Szenen mit Alfred Leckbio und Winfried Kretschmann massiert. Der einmalige Ost-Elvis treibt als „Ging“ Dieter Bohlen in den Wahnsinn und Oberlafer & Oberlichter kochen ihr spezielles satirisches Süppchen.
Der kurzweilige Abend ist szenisch aufbereitet unter der Regie von Steffi Lackner.
– SCHLOSSHOF ETTLINGEN
Mandolinenorchester Ettlingen
Mit rund 300 Abonnenten und über 2.000.000 Aufrufen im Videokanal YouTube hat sich das Mandolinenorchester Ettlingen deutschlandweit und auch international einen Namen gemacht. Das Repertoire reicht von Händel über Mozart bis Michael Jackson und Metallica, alles speziell und perfekt arrangiert für das Orchester. „Classic meets Rock“ auf der Schlosshofbühne – überzeugend, spannend und dynamisch. Übrigens: die Popularität im Internet führte das Mandolinenorchester im vergangenen Sommer in die SWR-Fernsehtalentshow “Einfach die Besten” und zu Gastspielen ins Ausland.
Martin Wacker moderiert die „Zaubernacht der Mandolinen“ bei den Schlossfestspielen Ettlingen
Vormerken: 3. Mai 2014: DER BALL – Opernball 2014 – mit vielen wunderbaren Kolleginnen und Kollegen! Programmauszug: Geschwister Pfister, Annette Postel und Gunzi Heil, Max Giesinger und Band – dazu die Gala mit Badischer Staatskapelle, Staatsopernchor und Staatsballett. JETZT Karten sichern! Ach – und ich habe die Ehre, im Großen Haus zu moderieren… .
Der Kabarett-Grillspaß geht weiter! Der Kampf am Gartenzaun zwischen den Hass-Nachbarn Freddy und Otto alias rastetter & wacker wird auch 2014 ausgetragen – zur Freude der Fans! Start des Pointen-Grill-Jahres 2014 ist am 3.1. um 20.15 Uhr im Sandkorn-Theater – alle Termine unter www.sandkorn-theater.de.
Rolle des Gefängswärters Frosch…das schreibt die Kritik:
Joachim Lange, Neue Musikzeitung:
“…Dass eine in die Tiefe lotende Idee, verbunden mit handwerklicher Könnerschaft, die keinerlei Hänger zulässt, einhergeht, dafür stehen beide Regisseure. Als Thilo Reinhardt kurz vor der Premiere für den erkrankten Lorenzo Fioroni übernahm, muss er ein Déjà-vu gehabt haben. Als junger Regieassistent musste er am Anfang seiner Karriere bei dem gleichen Stück schon einmal einspringen. Anfang der neunziger Jahre reichten die Kräfte von Regieikone Ruth Berghaus nicht mehr aus, um ihrer schweren Krankheit eine komplette „Fledermaus“ abzutrotzen.
Der Proteststurm, den der analytisch bitterböse Blick in die Abgründe einer auf ihren Untergang im Weltkrieg zu taumelnden Gesellschaft auslöste, traf auch Reinhardt. Er darf sich jetzt mit dem aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig ausgestiegenen Lorenzo Fioroni den Respekt für eine souverän überzeugende Inszenierung teilen.
Die bot natürlich auch die beim Frosch üblichen Attacken auf die kommunalpolitischen Dauerbrenner des Aufführungsortes. Auch, dass Martin Wackers gruftiges Theaterurgestein Frosch sich schon am Anfang des Balls die ersten Schnäpse und Kalauer genehmigte und das Ball-Publikum auf der Bühne mit dem Radetzkymarsch auf die Hinterbühne zu den verwaisten Musikerplätzen und das Saal-Publikum in die Pause geschickt wurde, fügte sich in die schnodderig respektvolle Art des Umgangs mit dem empfindlichen Operetten-Flattertier…”
Alexander Dick in der Badischen Zeitung:
“…So bleibt hier auf der Haben-Seite der passabel wienernde Frosch des Karlsruher Kabarettisten Martin Wacker, der nicht wie ein Gefängniswärter, sondern wie ein verstaubtes Vampir-Faktotum aussehen muss. Und der auch schon im, von einer Pause und Strauß-Vaters Radetzkymarsch (Wieso g’rad der?) künstlich unterbrochenen, zweiten Akt wider alle Logik auftreten muss. Und dann halt a bissl Überbrettl macht und über die lokalen Schildbürgerstreiche wie den Karlsruher Stadtbahnbau unter Tage spöttelt. Einmal unterbrechen ihn Mozartische Dies-irae-Klangschnipseln aus dem Röhrenradio-Off: So viel Selbstironie hätte man der Regie gar nicht zugetraut…”