Neue Show – im Spiegel der Kritik:

 

BNN über MÄNNER.REIFEN! „Das bissige Duo Rastetter und Wacker schenkt sich nichts, auch alle anderen bekommen ihr Fett weg: Politiker, selbst ernannte Gutmenschen, Spießbürger, Rechtspopulisten, Gaspedal-Prolls und natürlich alle, die die heimische Mundart nicht beherrschen.“

 

SWR: “Mit Liebe zum Detail haben sich Rastetter und Wacker in ihrem Schrottplatz mit Tankstelle eingerichtet…rund 40 verschiedene Charaktere bringen die Männer auf die Bühne…die Besucher aus der Region rund um Karlsruhe kommen auf ihre Kosten und werden sicherlich einiges wiederkennen!”

 

DAS FEST 2016: 120.000 Tickets verkauft – Allzeitrekord!

Am „Hügel“ treffen sich Austropop und deutsche Rockgeschichte

Element of Crime und Wanda spielen bei DAS FEST Karlsruhe vom 22. bis 24. Juli 2016

 

  • Rea Garvey, Von Brücken, William Fitzsimmons, Mother Tongue, Dellé, Max Giesinger und viele weitere live bei DAS FEST 2016
  • Topact am Samstag darf noch nicht verkündet werden
  • Samstag komplett ausverkauft, Freitag und Sonntag nur noch wenige Tickets erhältlich
  • Vor-FEST beginnt am 15. Juli

Der große Kracher kommt zum Abschluss: Element of Crime ist der Headliner am FEST-Sonntag. Für nicht wenige ist die 1985 gegründete Band eine der besten deutschen Bands überhaupt. Ende 2014 erschien ihr Album „Lieblingsfarben und Tiere“ mit dem sie seit Februar 2015 auf Tour ist und 2016 in den „Städten vorbeikommt, die man liebt, aber im letzten Jahr nicht mehr geschafft hat.“ Nun also wird Element of Crime DAS FEST Karlsruhe einen Besuch abstatten.

Einen Volltreffer landeten die FEST-Macher beim Booking der Austropop-Band Wanda. „Wir haben das Quintett vor fast einem Jahr unter Vertrag genommen, wie die durchgestartet sind, ist phänomenal“, freute sich Martin Wacker, Geschäftsführer der veranstaltenden Karlsruhe Event GmbH. Dass die Österreicher mittlerweile die Hallen füllen, ist nicht zu übersehen. Nun räumten sie ganz aktuell bei den Amadeus-Awards in ihrer Heimat gleich drei Auszeichnungen ab. Beim deutschen Echo waren die Gipfelstürmer aus der Alpenrepublik dann immerhin unter den fünf Nominierten als besten Newcomer international.

Gefeierte Premiere: MÄNNER.REIFEN!

BNN “Kultur in Karlsruhe”

Auf dem Mittelstreifen

Das Duo rastetter & wacker zeigt „Männer.Reifen“
Freddy Schmitt und Otto Schmid sind wieder da! In ihrer neuen Kabarett-Show „Männer.Reifen“ kreisen Erik Rastetter alias Schmitt und Martin Wacker alias Schmid um Badisch-Crashkurse, die innere Balance auf dem Mittelstreifen der Autobahn und die quälende Frage: „Was soll nur der Flüchtling von uns denken?“ Der Tankstellen-Schrottplatz der beiden Herren mit angeschlossener Duftbaumschule hat jetzt einen EU-Quoten-Flüchtling, der für die Musik sorgt und natürlich erst mal ein paar Worte Badisch lernen muss. Denn unglaublicherweise klingt das 5 000 Jahre alte Volkslied aus seiner Heimat genau wie die Melodie des Badnerliedes – die Welt ist klein! Und die Tankstelle ist es auch, so dass die beiden gegensätzlichen Betreiber sich immer wieder in die Wolle kriegen, sei es bei der Kalkulation der Benzinpreise oder beim Telefonat mit schwer verständlichen Kunden. Zwischendurch sorgt die dominante Ursula Kroppmann (Boris F. Ott) von der Gewerbeaufsicht für Ordnung, bevor die beiden Exzentriker noch mehr Haschkekse in alten Ölfässern backen oder vollends in kruden Vermutungen über den Zusammenhang von Autogröße und Männlichkeit versinken. Dass Männer sich durchaus auch mal kritisch sehen, zeigen Überlegungen der beiden „Best Ager“ zum Thema Schönheits-OPs: Mithilfe von Klebestreifen und Frischhaltefolie sinnieren sie über kleine ästhetische Korrekturen – denn wer wollte nicht so schön jugendlich wie Joop oder so glatt und frisch wie Glööckler auszusehen. Eine verletzliche Männerseele legt die Verkehrsdoku „Der siebte Unsinn“ frei, wo wir auf der Autobahn einem verschüchterten Mittelspur-Fahrer begegnen, der nicht versteht, warum alle immer hupen und so wütend rechts überholen, handelt er doch nur im Sinne der nationalen Balance! „Bitte, reiht euch alle hinter mir ein, damit Deutschland endlich wieder seine Mitte findet!“ Eine Stippvisite in die Steinzeit zeigt, dass die Erfindung des Rades nicht ganz ohne Hindernisse ablief, und dann strandet noch Winfried Kretschmann auf der Suche nach einer Steckdose für sein Elektromobil an der Tankstelle – will aber nicht erkannt werden. Er ist in geheimem Auftrag für „M“ unterwegs und soll die Krim „vom Russen“ befreien. Trotz anfänglicher Skepsis („Ich bin doch Pazifischt!“) stellt sich der Landesvater mutig seiner Mission, indem er Putin mit einem Hypnose-Bollenhut aus seiner Trickkiste gefügig macht. Das bissige Duo Rastetter und Wacker schenkt sich nichts, auch alle anderen bekommen ihr Fett weg: Politiker, selbst ernannte Gutmenschen, Spießbürger, Rechtspopulisten, Gaspedal-Prolls – und natürlich alle, die die heimische Mundart nicht beherrschen. Auch Geschlechterklischees und Männer in Frauenkleidern gehen immer. Die kurzen Comedy-Szenen sorgen durch immer wieder neue Settings und eingestreute Coverversionen bekannter Songs für eine kurzweilige Show.
Nina Setzler
Termine 10., 22., 23., 29. April; 7., 13. Mai, 20.15 Uhr.

Buchtipp: Stadtgespräche aus Karlsruhe von Matthias Kehle und Kirsten Bohlig

BLICK HINTER DEN FÄCHER  Wer Karlsruhe hört, denkt an die höchsten deutschen Gerichte, Hightech-Firmen oder an den KSC. Doch hinter dem Fächer stehen Menschen, die ihre Spuren in der Stadt hinterlassen. Matthias Kehle und Kirsten Bohlig stellen in ihren »Stadtgesprächen aus Karlsruhe« 35 dieser Persönlichkeiten vor. Sei es der Kabarettist Martin Wacker, legendärer Stadionsprecher des KSC, oder der Künstler Friedbert Munz, der die Beatles über die Hirschbrücke flanieren lässt. Ob Kultbier-Brauer Rudi Vogel oder Sängerin Sandie Wollasch, die ihre Karriere auf dem Ludwigsplatz begann – sie alle zeigen, warum man sich in Karlsruhe heimisch fühlen muss.

Stadtgespräche aus Karlsruhe – Gmeiner Verlag

DIE NEUE KABARETT-SHOW!

Premiere am 07. April 2016, 20.15 Uhr im Sandkorn-Theater Karlsruhe

MÄNNER.REIFEN

Die neue Kabarett-Show von und mit Erik Rastetter und Martin Wacker

Wie sagt der Volksmund? Frauen werden älter, Männer reifen …

Oder stecken unter den angegrauten Herrenschläfen eher unreife Kindsköpfe? Klar ist, man(n) muss nicht durch jeden Reifen springen, der einem hingehalten wird.

Die beiden Erzkomödianten rastetter & wacker schlüpfen in ihre Paraderollen Freddy Schmitt und Otto Schmid und betreiben mit-, oder besser gesagt gegeneinander, einen Schrottplatz mit angeschlossener Tankstelle. Dass zwischen den beiden ziemlich besten Feinden nicht nur die Zündkerzen Funken schlagen, versteht sich von selbst. Power-Politesse Ursula Kroppmann kann über die beiden unreifen Gebrauchtreifenhändler nur den Kopf schütteln.

Hinterfragt wird außerdem, ob Obergrenze ein Unterbegriff von Überreaktion ist oder ein Nebenprodukt von Hintergedanken. Zwischendurch wünschen sich zwei Urzeitmenschen, dass endlich mal jemand das Rad erfände, greift der reife Mann zur schönheitsbewussten Rundumerneuerung und wünschen sich Straßenbahnfahrgäste die digitale Pest an den Hals.

Mit Parodien, bissiger Satire und einer guten Portion vergnüglichen Unfugs geht es ziemlich rund in der erfrischend frechen Kabarett-Show MÄNNER.REIFEN.

Mit Erik Rastetter, Martin Wacker. Special Guest: Boris F. Ott.

Am Regie-Lenkrad: Steffi Lackner.

Eine Koproduktion von rastetter & wacker mit dem Sandkorn-Theater Karlsruhe.

100 JAHRE DADA – AUCH IN KARLSRUHE!

 

rastetter & wacker: Avantgarde und literarischer Tiefsinn

Von A wie Kurt Schwitters bis Z wie Karl Valentin reicht das literarische Alphabet, das Erik Rastetter und Martin Wacker unterhaltsam durchbuchstabieren. Da trifft eine gewisse Anna Blume auf Herrn Otto Mops, Zilinski ist angeblich tot und die Kannibalen feiern Silvester. All dies und weitere 13 ¾ Absonderlichkeiten werden vom Duo rastetter & wacker, musikalisch unterstützt von Hubert Esser an der Klarinette, frisch und munter vorgetragen.
Das Programm präsentiert, neben Texten von Ur-Dadaisten wie Hugo Ball oder Richard Huelsenbeck, zahlreiche Werke der geistigen Erben des 1916 entstanden Dadaismus, dessen Einfluss bis heute zu spüren ist.
Erstklassische Sprachspielereien, die nichts von ihrer Aktualität verloren haben, weil sie nie eine besaßen – und deshalb zeitlos glücklich machen. Ein kurzweiliger Streifzug durch zehn Jahrzehnte voller unsinnigem Ernst und ernsthaftem Unsinn.