Rastetter & Wacker bei den Schlossfestspielen Ettlingen. Update: alle Shows ausverkauft!
RASTETTER & WACKER: VÖLLIG DADA! – HOCHLITERARISCHER TIEFSINN -

Datum: Fr, 13.10.2017
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: Löwensaal Nöttingen
Ansprechpartner: LiteraDur Bücher + Noten und Kulturhalle
– Hochliterarischer Tiefsinn –
Von A wie Kurt Schwitters bis Z wie Karl Valentin reicht das literarische Alphabet, das Erik Rastetter und Martin Wacker unterhaltsam durchbuchstabieren. Da trifft eine gewisse Anna Blume auf Herrn Otto Mops, Zilinski ist angeblich tot und die Kannibalen feiern Silvester. All dies und weitere 13 ¾ Absonderlichkeiten werden vom Duo rastetter & wacker frisch und munter vorgetragen. Das Programm präsentiert, neben Texten von Ur-Dadaisten wie Hugo Ball oder Richard Huelsenbeck, zahlreiche Werke der geistigen Erben des 1916 entstanden Dadaismus, dessen Einfluss bis heute zu spüren ist.
Erstklassische Sprachspielereien, die nichts von ihrer Aktualität verloren haben, weil sie nie eine besaßen – und deshalb zeitlos glücklich machen. Ein kurzweiliger Streifzug durch neun Jahrzehnte voller unsinnigem Ernst und ernsthaftem Unsinn. An der Klarinette: Hubert Esser
Buchhandlung LiteraDur und Kulturhalle / Eintritt: 14,-
Zu Gast in der Hemingway Lounge.

Music, life et cetera. Mit Martin Wacker
Uhlandstraße 2676135 Karlsruhe
Eröffnungsredner der Ausstellung “Karl Drais – Erfinder und Demokrat aus Karlsruhe”
Im BNN-Heimat-Mobil
„100 Prozent Karlsruher“
Für Martin Wacker bedeutet Heimat Emotionen / Freude an kreativen Aktionen
Eine Runde im Golf-Caddy
Von unserem Redaktionsmitglied Tina Kampf
Martin Wacker ist der Cheforganisator der Heimattage Baden-Württemberg in Karlsruhe. Und der Leiter der städtischen Event GmbH ist „100 Prozent Karlsruher“, wie er sagt. Passend zum Jubiläum „200 Jahre Draisine“ kommt er per Rad zur „Heimat erfahren“-Aktion der BNN auf den Marktplatz und dreht dort gleich mal eine Runde im blauen BNN-Golf-Caddy. Vorbei am Bauzaun, vorbei am Blumenmarkt. Es ist viel los auf dem Areal beim Rathaus. Menschen sitzen entspannt auf Bänken in der Sonne, schlendern umher. Andere haben es eilig.
„Die Stadt braucht als Heimat auch Plätze und Ort der Begegnung“, so Wacker. Und es sei wichtig, dass die Menschen nach den Jahren der großen Baustelle sich den Marktplatz nun wieder zurückerobern. Ein Prozess, der am Schloss schon richtig gut funktioniert. „Zum Auftakt der Heimattage am Wochenende kamen Menschen von der Kaiserstraße mit Einkaufstüten zum Schloss. In einen Garten würde man so eher nicht gehen. Das zeigt, dass das Schlossareal jetzt Teil der Innenstadt ist. Schön ist zudem, dass die Region zu uns kommt.“ Noch etwas habe die Startveranstaltung gezeigt: „Die Karlsruher haben das Feiern nicht verlernt“, ist der Mann sicher, der vor zwei Jahren auch den 300. Stadtgeburtstag verantwortete. „Seit damals haben wir ein anderes Heimatgefühl in der Stadt“, ist Wacker sicher.
Karlsruhe habe sich schon 2015 authentisch mit Heimat auseinandergesetzt. „Auch jetzt vertiefen wir diese Themen. Aber nicht von außen aufgesetzt.“ Es gehe nicht darum, nur Trachten zu zeigen. Ob „Inschrift Heimat“ am Badischen Staatstheater, das „Heimatdings“ oder die BNN-Aktion „Heimat erfahren“: „Vom Land erhalten wir bereits die Rückmeldung, dass es noch nie so eine kreative Auseinandersetzung mit Heimat gab“, berichtet Wacker. Die Programmbücher seien fast vergriffen, „der Begriff Heimattage ist hier angekommen.“
Und er selbst? Was ist für ihn Heimat? Sport, Theater, große Kultur, fallen ihm ein. Das Gefühl der Verbundenheit, Familie, Freunde. „Es sind Emotionen“, sagt Wacker, der dann einen Flüchtling zitiert: „Heimat ist da, wo ich sicher schlafen kann.“








