Gala-Moderation zu Sternstunden des Jazz

 

Begeisterndes Gala-Konzert zu 25 Jahren Jazzclub Ettlingen. Peter Lehel hatte grandiose Musiker (u.a. Thomas Siffling) zu einer musikalischen Zeitreise in das Jahr 1959 eingeladen. Ich durfte als Moderator berichten, warum dieses Jahr so viele Sternstunden des Jazz hervorgebracht hat. Ein großer Abend vor ausverkauftem Haus – so auch die BNN:

Tollhaus-Gala zu 20 Jahren Hospiz ARISTA

Danke an Andrea Fabry für die schönen Aufnahmen von der Gala zu 20 Jahren Förderverein Hospiz Artista. Gemeinsam mit vielen Bühnen-Freundinnen und Freunden durfte ich das Programm gestalten: das umwerfende Fräulein Knöpfle mit ihrer Herrenkapelle, der großartige Edward Gauntt, der einmalige Peter Lehel mit seinem Quartett, der feinsinnige  Rainer Markus Wimmer und die verehrte Karlsruher Ehrenbürgerin Gerlinde Hämmerle. Danke an das Tollhaus Team für die Unterstützung! Wir konnten symbolisch zeigen, dass die Unterstützung des Fördervereins (der gelbe Würfel) die Basis für die wichtige Arbeit der Teams bietet. Neben dem Feiern mit 700 Gästen war ein Ergebnis wichtig: es konnte locker die 1000er-Schwelle der Mitglieder gerissen werden, viele Neueintritte geben dem Förderverein Schwung. Es war ein emotionaler und wichtiger Abend.

Vier Fragen an…im Badischen Tagblatt

Karlsruhe – Martin Wacker ist in der badischen Kultur- und Sportszene eine feste Größe. Als Kabarettist, Schauspieler, Journalist, Autor, Moderator der KSC-Ligaspiele und nicht zuletzt als Eventmanager hat er sich einen Namen gemacht. Der Geschäftsführer der Karlsruhe Marketing und Event GmbH hat “Das Fest” und die “Schlosslichtspiele” zu Ereignissen gemacht, die weit über die Region hinaus ausstrahlen. Und er ist ein leidenschaftlicher Fan von Donald Duck. Darüber hat er sich mit BT-Redakteur Markus Langer unterhalten.

BT: Herr Wacker, Donald Duck ist der wohl berühmteste Erpel der Welt. Seit Generationen zieht er Kinder und ehemalige Kinder in seinen Bann. Mit seinen 85 Jahren ist er alles andere als altersmilde. Wie würden Sie ihn beschreiben?

Martin Wacker: Für mich ist Donald Duck die Figur, die am besten symbolisiert, dass man im Leben niemals aufgeben sollte. Er hat gefühlt 5.000 Jobs gemacht, in jedem ist er gescheitert. Aber immer, wenn ich als Kind und später als Jugendlicher ein neues Heft gekauft habe, hatte er wieder einen neuen Job. Das hat mich fasziniert und mir fürs Leben auch viel mitgegeben: Ruhig ein paar Sachen ausprobieren. Wenn es schiefgeht, taucht sicher wieder irgendwo ein Licht am Horizont auf. Er lässt sich nie unterkriegen. Das macht ihn für mich zu einem absoluten Helden.

Er ist natürlich auch mal aufbrausend. Das Schöne in Entenhausen ist aber, dass Entenschnäbel plötzlich Zähne bekommen, wenn sich die Enten aufregen. Da merkt man sofort: Jetzt hat er schlechte Laune. Er kann schon wahnsinnig aufbrausend sein, wenn seine Neffen ihm Streiche spielen, wenn Gustav droht, Daisy auszuspannen oder wenn der reichste Mann der Welt ihm nicht einmal zehn Kreuzer gönnt. Das sind doch Situationen, in denen wir alle ausrasten. Hinterhältige Gören, die einem derbe Streiche spielen, ein Schnösel, der einem die Freundin ausspannen will oder ein geiziger Onkel können einem schon auf den Wecker gehen. Da gehen wir doch alle an die Decke. Von daher sind wir alle ein bisschen Donald Duck.

BT: Millionen Leser und Zuschauer verfolgen die Abenteuer von Donald Duck. Wie kamen Sie dazu, sich intensiv mit der Figur und seinem Leben in Entenhausen zu beschäftigen?

Wacker: Ich bin Jahrgang 1968 und fing so mit acht, neun Jahren an, die Comics zu lesen. Dabei fiel mir auf, dass mir bestimmte Geschichten besonders gut und andere weniger gut gefielen. So stieß ich auf den Zeichner Carl Barks, dessen Geschichten ich besonders geliebt habe. Aber irgendwann kam von ihm nichts mehr Neues. Ich habe dann versucht, jede Geschichte von ihm zu bekommen und mich intensiv damit beschäftigt. Dann habe ich auf einem Flohmarkt in London eine besonders schöne Figur von Donald Duck gekauft. Die war so einsam, dass ich bis heute rund 2.500 andere Figuren darum gruppiert habe.

BT: Es gibt ja die Donaldisten, die sich schon quasi wissenschaftlich mit Donald Duck beschäftigen. Geht dabei nicht der Spaß an den chaotischen Geschichten etwas verloren?

Wacker: Also, ich würde mich nicht als Donaldist bezeichnen, ich bin einfach ein Donald-Fan. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit Donald Duck hat natürlich einen sehr ironisch-satirischen Einschlag. Aber ich will vor allem den Spaß an den Geschichten genießen. Ob es das Land der viereckigen Eier tatsächlich gibt, will ich gar nicht wissen. Ich weiß nur, dass es meine Lieblingsgeschichte ist, die ich noch hundertmal lesen könnte, weil uns Carl Barks darin in andere Welten mitnimmt. Für mich stehen die Abenteuerlust, die ich dabei verspüre und der Spaß am Slapstick im Vordergrund.

BT: Sie haben in diesem Jahr in Karlsruhe eine Donald-Duck-Ausstellung mit vielen Exponaten organisiert. Wie kommen Sie denn an die mitunter seltenen Stücke?

Wacker: Das ist bei mir inzwischen eine große Leidenschaft, die auch Familie und Freunde teilen. Wenn jemand unterwegs ist und auf einem Flohmarkt oder in einen Trödelladen kommt, dann kriege ich oftmals ein Foto mit der Frage: “Hast Du den schon?”. So wächst die Sammlung ständig. Auch die Ausstellungen haben einen tollen Nebeneffekt. Da sehen die Leute, dass sich einer mit Leidenschaft um diese Sammlerstücke kümmert. Deshalb bekommt man schon mal etwas mitgebracht. Auch mein Zahnarzt hat mir eine Behandlung versüßt, indem er mir aus seinem Keller eine 40 Jahre alte Figur mitbrachte.

Die Obergrenze der Sammlung setzt meine Frau. Wir haben im Haus ein Zimmer, ein großes Zimmer, das nur dem Donald gewidmet ist. Außerhalb gibt es keinen Donald. Das Zimmer ist sehr groß, sehr bunt, sehr grell, sehr schön, aber irgendwann vermutlich auch einmal voll.

Vier Fragen an:” ist eine Reihe der BT-Onlineredaktion. Die vier Fragen richten sich an Menschen, die gerade im Fokus stehen, etwas Interessantes erlebt oder zu erzählen haben oder aufgrund ihrer Tätigkeit interessant sind. Die Beiträge der Reihe werden sonntags um 8 Uhr auf der Homepage des Badischen Tagblatts veröffentlicht.

Neues Projekt: DIE BADISCHE BLUESVERSCHWÖRUNG


Blues? Badisch? KNOCH´N WACKER!

In der Veranstaltungsreihe “Kultur zwischen altem Blech” des Verkehrsmuseums Karlsruhe präsentieren der Gitarrist Martin Knoch und der Kabarettist Martin Wacker ihre “Badische Bluesverschwörung”.

Badisch und Blues, passt das zusammen? Knoch & Wacker sagen “uffs Beschde!” Genialer Gitarrenklang und stämmiger Stimmumfang verschmelzen zu etwas neuem – der badischen Bluesverschwörung, denn KNOCH´N WACKER sind sich einig: unsere Mundart muss gerettet werden! Dass sich dafür bekannte Blues-Titel eignen, die man auf das Wunderlichste “verbadischd”, ist eine Wahrheit, die beim musikalischen Blick in die badische Seele – etwa beim „Bruddler“ – mehr als deutlich wird. So dreht sich das Repertoire um badische Schnapsleichen, Rote Würste, Baden-Baden, badische Arbeitsmoral und Karlsruher Kult-Kneipen. Da bleibt weder die Kehle noch das Auge trocken!

Termin: Samstag, 2. November um 20 Uhr
Eintritt: 7.- Euro
Ort: Verkehrsmuseum Karlsruhe,Werderstr.63
Reservierungen: verkehrsmuseum@verkehrswacht-karlsruhe.de

Blues? Badisch? KNOCH´N WACKER!

Gala 125 Jahre KSC – mit Oliver Kahn

125 Jahre KSC – davon 20 als Stadionsprecher, 40 als Fan. Emotionen pur beim Festakt im Konzerthaus! Meine Moderation startete ich im Kostüm eines Bürgers im Gründungsjahr 1894 (Danke an das Staatstheater!) mit Original-Tiraden gegen den Fußball aus der damaligen Zeit. Danach als Höhepunkt die Festrede von Oliver Kahn. Musikalisch grandiose Begleitung durch Peter Lehel und die Bigband der Hochschule für Musik Karlsruhe. KSC – meine Heimat – das wurde heute auch in vielen starken Bildern lebendig. Danke allen auch hinter den Kulissen!

125 Jahre KSC – Gala-Moderation mit historischem Auftritt

Starke Bilder vom Auftritt als „Karlsruher Bürger anno 1894“, der gestern zum Festakt 125 Jahre KSC die historisch belegte Empörung der Bürgerschaft über die „englische Lümmelei“ zum Ausdruck brachte – und seine Wut auf einen „gewissen Bensemann“. So hart waren die Gründerjahre des Fußballs – auch und vor allem in Karlsruhe! Danke an das Stadtarchiv für die Quellen, das Staatstheater für Kostüm und Maske und Markus Gilliar für die Fotos.

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